



Das Übernachtungsangebot auf Berlenga ist bewusst knapp: Es handelt sich um ein Naturreservat, und die Bettenzahl ist zum Schutz des Ökosystems begrenzt. Es gibt im Wesentlichen drei Möglichkeiten, alle saisonal und alle nur mit Vorausbuchung.
Der Verein Amigos da Berlenga betreibt eine einfache Unterkunft im Fort São João Baptista, der Festung aus dem 17. Jahrhundert, die auf einer Felseninsel steht und über einen Damm mit der Insel verbunden ist. In einem Fort mitten im Atlantik zu schlafen ist ein seltenes Erlebnis — man sollte aber wissen, worauf man sich einlässt: Die Unterkunft ist spartanisch, sie öffnet in der Regel von Juni bis September, und meist muss man Bettzeug und Schlafsack selbst mitbringen.
Die Kapazität liegt bei wenigen Dutzend Personen und ist früh ausgebucht. Buchungen laufen direkt über den Verein.
Der Campingplatz von Berlenga wird von der Stadt Peniche betrieben und ist der einzige Ort, an dem Zelten erlaubt ist. Es sind terrassierte Plattformen im Hang, einige mit direktem Meerblick. Luxus gibt es keinen: Man bringt alles mit, baut alles auf und schläft unter einem Himmel ohne Lichtverschmutzung.
Er ist klein und im Sommer stets voll. Gebucht wird per E-Mail bei der Stadt, unter campismo.berlenga@cm-peniche.pt — am besten weit im Voraus.
Neben dem Restaurant Mar e Sol gibt es ebenfalls eine kleine Unterkunft, ebenso saisonal und von geringer Größe.
Vor der Buchung: Bedingungen, Öffnungszeiten und Preise ändern sich von Jahr zu Jahr und hängen von der Saison ab. Bestätigen Sie immer direkt beim jeweiligen Anbieter, bevor Sie mit einem Bett rechnen. Beachten Sie zudem: Eine Übernachtung auf der Insel ersetzt weder den BerlengaPass noch die Buchung der Überfahrt.
Wer auf Berlenga übernachtet, bekommt zwei Dinge, die Tagesgäste nie erleben: die Insel am späten Nachmittag, wenn die Boote weg sind, und den Sonnenaufgang über dem Atlantik. Dann sind die Gelbschnabel-Sturmtaucher am besten zu hören — die Kolonie wird nachts aktiv — und die Insel ist praktisch menschenleer.
Im Gegenzug muss man das Nötigste einplanen: kein Supermarkt, minimale und saisonabhängige Gastronomie, Wasser als knappe Ressource, und Seegang, der die Rückfahrt verzögern oder ausfallen lassen kann. Nehmen Sie Wasser, Essen, Medikamente und eine Taschenlampe mit.
Die meisten Besucher bleiben lieber in Peniche und machen Berlenga an einem Tag. Das ergibt Sinn: Die Überfahrt dauert rund 35 Minuten, ein Tag reicht für Höhlen, Wanderwege, Fort und ein Bad, und das Angebot an Unterkünften an Land ist ungleich größer.
Peniche bietet Hotels, Hostels, Gästehäuser und Ferienwohnungen in allen Preisklassen, vor allem rund um das Zentrum, den Hafen und die Surfstrände der Umgebung (Baleal, Supertubos, Consolação). In der Nähe des Yachthafens von Peniche zu wohnen ist praktisch: Das Einschiffen ist gleich nebenan, und im Sommer ist das Parken dort eingeschränkt.
Wenn Sie morgens früh zur Insel wollen, erspart Ihnen eine Nacht in Peniche die nächtliche Fahrt aus Lissabon oder Porto und senkt das Risiko, das Boot zu verpassen.
Ja, aber das Angebot ist sehr begrenzt: städtischer Campingplatz, die Pension der Amigos da Berlenga im Fort São João Baptista und eine kleine Unterkunft beim Restaurant Mar e Sol. Alle saisonal und nur mit Buchung.
Nur auf dem Campingplatz, der einzigen zugelassenen Fläche. Zelten außerhalb ist verboten, da es sich um ein Naturreservat handelt.
Per E-Mail bei der Stadt Peniche, unter campismo.berlenga@cm-peniche.pt. Für Juli oder August Monate im Voraus buchen.
Nein. Auf der Insel gibt es keine Hotels, nur die genannten einfachen Optionen. Für ein Hotel bleibt Peniche.
Das hängt davon ab, was Sie suchen. Auf der Insel bekommen Sie späten Nachmittag und Sonnenaufgang fast allein, dafür braucht es Vorbereitung und sehr frühe Buchung. Peniche ist bequemer, flexibler und funktioniert bestens mit einem Tagesausflug.
Nein. Der BerlengaPass ist für jeden Besucher Pflicht, ob mit oder ohne Übernachtung.
Jetzt fehlt das Wichtigste: der Platz auf dem Boot.
